Der Weg zu Dir.

Vielleicht müssen wir nicht immer weiter suchen. Vielleicht dürfen wir wieder lernen, uns selbst zuzuhören. 
Wir alle kennen diese Momente, in denen unsere Gedanken plötzlich sehr laut werden. Bin ich gut genug? Mache ich das Richtige? Warum bin ich nicht zufriedener? Warum fällt es mir so schwer, etwas zu verändern? Wir vergleichen uns mit anderen, zweifeln an uns oder bleiben manchmal sogar in Situationen, Beziehungen oder Gewohnheiten, obwohl wir tief in uns längst spüren, dass sie uns nicht guttun.

Wir alle tragen unsere Geschichten mit uns. Schöne Erfahrungen, aber auch Verletzungen, Enttäuschungen und Dinge, die uns geprägt haben. Und manchmal werden daraus Überzeugungen über uns selbst, die wir irgendwann gar nicht mehr hinterfragen. Vielleicht glauben wir, dass wir etwas nicht können, dass wir nicht gut genug sind oder dass wir nicht mehr verdienen. Dabei sind es oft Gedanken und alte Geschichten – und nicht unbedingt die Wahrheit darüber, wer wir heute sind.

Warum suchen wir so oft im Aussen?
Vielleicht, weil wir es so gewohnt sind. Wir fragen andere, was sie denken. Wir hören auf ihre Meinung, vergleichen unser Leben mit dem Leben anderer, lesen noch ein Buch, suchen noch eine Antwort. Und manchmal glauben wir den Menschen um uns herum mehr als uns selbst, weil wir denken, sie müssten es besser wissen.

Dabei gibt es einen Menschen, den wir auf dieser Reise vielleicht am allerbesten kennenlernen sollten: uns selbst.
Was wünsche ich mir wirklich? Was macht mich glücklich? Wovor habe ich Angst? Woher kommt diese Angst? Welche Geschichte erzähle ich mir schon seit Jahren – und stimmt sie überhaupt noch?

Für mich beginnt genau dort Der Weg zu Dir.
Nicht mit der Idee, dass wir uns verbessern müssen oder jemand anderes werden sollten. Sondern mit der Bereitschaft, uns ehrlich kennenzulernen – mit unseren Wünschen und unserer Freude, aber auch mit unseren Unsicherheiten und Ängsten.

Wir müssen nicht jedem Gedanken glauben
Eine Sache, die ich über die Jahre gelernt habe, ist, dass ein Gedanke nicht automatisch die Wahrheit ist, nur weil er in unserem Kopf auftaucht.

Wir können lernen, unsere Gedanken wahrzunehmen und zu erkennen, welche davon uns immer wieder klein machen oder zurückhalten. Auch unser Denken können wir trainieren – ein wenig wie einen Muskel. Nicht indem wir Schwieriges verdrängen oder uns einreden, dass immer alles wunderbar ist, sondern indem wir bewusster entscheiden, welchen Gedanken wir weiter Nahrung geben möchten.

Auch unsere Ängste können uns dabei etwas zeigen. Wenn wir uns fragen: Wovor habe ich eigentlich wirklich Angst?, kommen wir manchmal an einen ganz anderen Punkt als erwartet. Hinter einer Angst kann eine alte Erfahrung liegen, eine Verletzung oder eine Überzeugung, die wir schon sehr lange mit uns tragen.

Wenn wir sie erkennen, können wir beginnen, anders damit umzugehen. Und plötzlich entsteht etwas sehr Kostbares: eine Wahl. Meine eigene Reise hat mir vieles davon gezeigt

Meine Reise führte mich durch verschiedene Länder und Lebensphasen, nach Afrika, nach Indien und immer wieder zum Yoga. Yoga kam eigentlich eher zufällig in mein Leben. Ich hatte gar nicht danach gesucht – und doch wurde es zu einem Weg, der mir unglaublich viel gezeigt hat.

Ich durfte von Lehrerinnen und Lehrern lernen, habe gelesen, meditiert, praktiziert und mich mit alten Weisheitslehren beschäftigt. Aber vieles musste ich auch selbst erfahren. Ich hatte meine eigenen Unsicherheiten, meine Fragen und Situationen, durch die ich hindurchgehen musste. Manche Dinge verstand ich erst viel später.

Vielleicht gehört genau das zum Menschsein.

Wir müssen nicht alles richtig machen. Wir müssen nicht schon wissen, wohin unser Weg führt. Wir dürfen Fehler machen, uns umentscheiden, lernen, hinfallen, wieder aufstehen und neu beginnen. Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen – und vielleicht liegt gerade darin seine Schönheit.

Ein kleiner Begleiter auf deiner Reise

Aus all diesen Erfahrungen ist über die Jahre Der Weg zu Dir entstanden.

Für mich ist dieses Workbook wie ein kleiner Begleiter, vielleicht sogar wie ein Freund, den du immer wieder zur Hand nehmen kannst. Es enthält konkrete Fragen und Übungen, Meditationen, Visualisierungen und kleine Rituale, die dich dabei unterstützen können, genauer hinzuschauen: auf deine Ängste und Unsicherheiten, aber genauso auf deine Wünsche, deine Stärken, deine Intuition und das, was dein Herz wirklich möchte.

Es geht nicht darum, möglichst schnell alle Antworten zu finden. Manche Fragen dürfen eine Weile mit uns gehen. Vielleicht beantwortest du eine Frage heute auf eine bestimmte Weise und ein Jahr später ganz anders – weil auch du dich verändert hast.

Der Weg zu Dir ist eine Reise der Entdeckung. Eine Reise, auf der wir uns selbst ein wenig besser kennenlernen und gleichzeitig wieder entdecken dürfen, wie wunderschön und unglaublich es eigentlich ist, hier zu sein. Lebendig zu sein. Mensch zu sein – mit allem, was dazugehört.

Wir müssen nicht perfekt sein. Wir müssen nicht immer wissen, wie es weitergeht. Vielleicht reicht manchmal ein stiller Moment, eine ehrliche Frage und die Bereitschaft, uns selbst wieder zuzuhören.
Vertraue dem Leben.
Vertraue deinem Herzen.
Der nächste Schritt wird sich zeigen.
Wenn du spürst, dass „Der Weg zu Dir“ dich auf deiner eigenen Reise begleiten darf, melde dich gerne bei mir. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Workbook seinen Weg zu dir findet. 
Much Love, 🌹
Rosa
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Sundari – Because true beauty never needs to be loud